65PLUS – SENIOREN AKTIV IN UNSEREN FEUERWEHREN 
 

Seit die „Hinweise zur Leistungsfähigkeit der Feuerwehren“ die Auf- tragserfüllung der Feuerwehren prägen, ist die Anzahl der verfügbaren Einsatzkräfte in den Kommunen immer stärker ins Bewusstsein der Feuer- wehrangehörigen getreten. Die Angehörigen in den Einsatzabteilungen der Gemeindefeuerwehren werden durch die erweiterten Aufgaben und gestiegenen Anforderungen zeitlich immer stärker belastet. Gleichzeitig nehmen die beruflichen Anforderungen stetig zu. Der demographische Wandel und der Rückgang der Geburtenraten tun ihr Übriges. All dies sind Fakten, die auch die Arbeit in den Gemeindefeuerwehren immer stärker belasten und die Gemeinden mit ihren Feuerwehren bei der Sicher- stellung des Personalbestandes vor neue Herausforderungen stellen.

Die Landesleitung der Senioren in den Altersabteilungen hat in Zusam- menarbeit mit dem Innenministerium deshalb eine Konzeption erarbeitet, wie erfahrene, aus den Einsatzabteilungen ausgeschiedene Mitglieder in die Aufgabenerledigung der Gemeindefeuerwehren eingebunden werden können, um die Angehörigen der Einsatzabteilungen zu unter- stützen und zu entlasten. Erstmals wurde dieses Konzept beim Treffen der Kreisaltersobmänner am 26. Juni 2010 in Weinheim thematisiert.

Sowohl der Landesbranddirektor mit seiner Frage „Sind unsere Alters- abteilungen bereit, sich neben dem kameradschaftlichen Aspekt stärker ins Feuerwehrgeschehen einzubringen?“ als auch das Vorstandsgremium der Kreisobmänner mit seinen ersten Überlegungen in die entsprechende Richtung waren der Ausgangspunkt für die nun vorliegende Konzeption. Mit der Erledigung notwendiger Aufgaben können die Angehörigen der Altersabteilungen ihren Beitrag in den Gemeindefeuerwehren leisten. 

 

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