Landkreis Breisgau Hochschwarzwald






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Gerhard Lai erhält das Bundesverdienstkreuz am

Der Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann, zeichnete den langjährigen Kreisbrandmeister des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald und Vizepräsi-denten des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg, Gerhard Lai, mit dem Bundes-verdienstkreuz am Bande aus.
Die Verleihung fand am 05. Dezember 2011, dem Tag des Ehrenamtes, im Neuen Schloss in Stuttgart statt. In seiner persönlichen Laudatio würdigte Ministerpräsident Winfried Kretsch-mann die langjährigen ehrenamtlichen Verdienste von Gerhard Lai im Feuerwehrwesen so-wie in zahlreichen weiteren Funktionen.
Gerhard Lai war neben seinem großen Engagement für die Feuerwehren, insbesondere als Kreisbrandmeister, Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes und stv. Vorsitzender des Vereins "Baden-Württembergisches Feuerwehrheim", auch in vielen anderen Bereichen eh-renamtlich aktiv.
So war er zehn Jahre im Gemeinderat der Gemeinde Schallstadt, davon fünf Jahre als Bür-germeisterstellvertreter. Des Weiteren übte er das Amt des 1. Vorsitzenden des Musikvereins Mengen aus. Engagiert hat er sich auch im Verein SOS Weißstorch-Breisgau e.V.



Gerhard Lai setzte für die internationale Völkerverständigung ein. Es entstanden Partner-schaften mit den Nachbarstaaten Frankreich und der Schweiz und es wurde ein Austausch mit England und Südkorea initiiert. Ganz besonders würdigte der Ministerpräsident die hu-manitäre Hilfe für Waisenkinder in Duleby/Weißrussland, die ihre Eltern infolge des Reaktor-unglücks von Tschernobyl verloren hatten, sowie die tatkräftige Unterstützung beim Wieder-aufbau des Feuerwehrwesens in Kroatien nach dem Balkankrieg. Große Anerkennung fand Herr Ministerpräsident Kretschmann auch für die Initiative von Herrn Lai, nach dem schreckli-chen Terroranschlag in New York im September 2001, als Feuerwehrkameraden aus New York in den Schwarzwald eingeladen wurden, um ihre traumatischen Erlebnisse des Einsat-zes besser verarbeiten zu können. Alle internationalen Kontakte bestehen nach wie vor.
Die Feuerwehren des Landkreises gratulieren Gerhard Lai sehr herzlich zu dieser hohen und verdienten Auszeichnung. Die persönlichen Glückwünsche überbrachten in dieser Feierstun-de Bürgermeister Jörg Czybulka aus Schallstadt, Fachbereichsleiter Peter Meyer, Kreis-brandmeister Alexander Widmaier sowie der Unterzeichner.
Das Bundesverdienstkreuz ist für Gerhard Lai die verdiente Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit und stets tatkräftigen Hilfsbereitschaft zum Wohle der Allgemeinheit in vielfältigen Bereichen.

3. Internationale Deutsche Meisterschaften in 2011

Am 19 Juni 2011 findet in Kirchzarten im Rahmen des Black Forest Ultra Bike Marathon die 3. Internationale Deutsche Feuerwehrmeisterschaften im Mountainbike Marathon statt.
Dieser Wettbewerb wird im Rahmen der Aktion "Fit for Fire Fighting" ausgetragen.
Die Deutsche Feuerwehrmeisterschaft ist offen angelegt – das bedeutet, dass auch internationale Feuerwehren teilnehmen können.
Weiter infos finden Sie unter www.fw-bike.de


Alt-Bundespräsident Walter Scheel macht Werbung für Rauchmelder

Immer wieder höre und lese ich von häuslichen Feuerkatastrophen und ärgere mich dann, da so etwas doch nicht passieren muss», sagte der 91-Jährige am Donnerstag 22. Juli 2010 in seinem Wohnort Bad Krozingen bei Freiburg. «Rauchmelder retten Leben. Alle Menschen sollten in ihren Wohnungen Rauchmelder installieren.»

Scheel geht mit guten Beispiel voran. In seinem Wohnhaus will er sich erstmals einen Melder einbauen lassen

Vorbereitend zum bundesweiten Rauchmeldertag am Freitag, 13. August 2010, erhielt Alt-Bundespräsident Walter Scheel einen Rauchmelder von dem Vizepräsidenten des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg Gerhard Lai und dem örtlichen Feuerwehrkommandanten Jürgen Bleile.

Mit dieser Initiative möchten die Feuerwehren auf den Sicherheitsgewinn durch Rauchmelder in Wohnungen hinweisen.


Walter Scheel mit Rauchmelder


Bei der Übergabe des Rauchmelders
Jürgen Bleile, Eheleute Walter und Barbara Scheel, Gerhard Lai


Der Spielmannszug und der Querflötenchor, der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg am Rhein beendet ein erfolgreiches Jahr 2009 mit der Qualifikation zu den Deutschen Meisterschaften in Niedersachsen 2010.

Der Spielmannszug nahm vom 10.10. - 11.10.09 in Isny im Allgäu an den Landeswertungsspielen teil. Zum ersten Mal nach über drei Jahren war der Spielmannszug wieder mit Schlagwerk besetzt. Der Zug wurde in der Konzertklasse angemeldet. Die vorgetragenen Musikstücke sind aus der Oberstufe für reine Spielmannszüge mit Sopran-, Alt-, Tenorflöten, Querföten, Altflöte in G, kleine und große Trommeln. Die Stücke "Immer wenn die Sonne scheint"und die Overtüre "Mignonette" zeichnen sich durch einen extremen Rhythmuswechsel aus. Sie waren eine große Herausforderung für die Trommler und Flöten, die zum ersten Mal bei einem großen Wertungsspiel teilnahmen. Umso größer war die Freude als der Spielmannszug den ersten Platz mit 51,83 Punkten von 60 möglichen Punkten erreichte. Da der Querflötenchor der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg am Rhein 2008 in der gleichen Klasse bereits den ersten Platz mit einem sehr guten Ergebnis belegte, bekamen die Musiker jetzt die schriftliche Mitteilung vom Landesverband, dass sie sich für die Deutsche Meisterschaft 2010 in Niedersachen qualifiziert haben. Dirigiert wurden die Stücke von Klaus Blank, einstudiert durch Eckhard Schwanzer (Trommeln) und Martin Bertrandt (Querflöten).

1. Feuerwehr-Oldtimertreffen der Feuerwehr Saig im Sept. 2009
Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Saig laden Euch am 06. September ein auf die 1000m hoch gelegene sonnige Bergwiese beim Feuerwehrhaus.
Programm
Benefizkonzert, Freiburg hilft Bernhard Keller
Die Freiburger Feuerwehr, der Musikverein Freiburg St. Georgen, und die Seelsorgeeinheit FR-St. Georgen initiierten gemeinsam mit der Freiburger Stammzelldatei, Tumorzentrum Ludwig Heilmeyer, CCCF Universitätsklinikum Freiburg, eine Aktion, um eine möglichst große Zahl von potentiellen Spendern zu finden. Die Blutentnahme dauert nur wenige Minuten und ist für Sie kostenfrei.
Programm
Feuerwehr-Ausbilder tagen in March

In den 49 Gemeindefeuerwehren des Landkreises Breisgau-Hochschwarzwald sind etwa 4.000 ehrenamtliche Feuerwehrangehörige in Einsatzabteilungen tätig. All jene Angehörige wurden und werden von wiederum ehrenamtlichen und dafür besonders geschulten Kreis­aus­bildern zu Feuerwehrfrauen oder -männern  ausgebildet und auf ihren, oft nicht ungefährlichen, Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr vorbereitet. Die dafür verantwortlichen Ausbilder des gesamten Landkreises trafen sich nun, auf Einladung des Verbandes, zum ersten Mal zu einer gemeinsamen Dienstbesprechung
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Neuer Internetauftritt des Landesfeuerwehrverband

Der Landesfeuerwehrverband hat seit einigen Monaten einen neuen Internetauftritt unter www.feuerwehr-bw.de.
Auf der Startseite sind unter anderem die aktuellen Informationen des Verbandes und der Brandschutztipp des Monats zu finden. Stadt- und Kreisfeuerwehrverbände können die jeweils aktuellen Nachrichten derGeschäftsstelle und den Brandschutztipp des Monats abrufen und auf der eigenen Homepage integrieren; dies können selbst-verständlich auch einzelen Feuerwehren machen. Dieser Service ist selbstverständlich kostenfrei und kann ohne großen technischen Aufwand übernommen werden.
Auf unserer Homepage finden Sie eine Anleitung, wie die Datenübernahme technisch möglich ist.
www.feuerwehr-bw.de

Überwältigende Hilfe für Bernhard Kelle
Bernhard Keller ist an einer lebens-bedrohlichen akuten Leukämieakuten Leukämie er-krankt. Um seine Krankheit heilen zu können, muss ein/e passende/r Stammzell--spender/in gefunden werden.Hierbei kommt es auf die Verträg-lichkeit der Gewebemerkmale an; die Wahrscheinlichkeit beträgt etwa 1 zu 10.000, man braucht also viele potentielle Spender für einen Kran-ken.Für den 8. Dezember 2008 hatten daher die Freiburger Feuerwehr, der Musikverein und die Seelsorgeeinheit Freiburg- St. Georgen zur Abgabe von Blutproben aufgerufen. Über 1.800 Menschen helfen dem Feuerwehrmann und Musiker .
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Der Spielmannszug Neuenburg am Rhein

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Neuenburg am Rhein hat nach dem erfolgreichen Wertungsspiel im Juni in Weingarten/ Ravensburg sich kurzfristig vor den Sommerferien entschlossen, an den Wertungsspielmeisterschaften vom Verband für das Spielmannswesen in Baden-Württemberg e.V. teilzunehmen.
Dieses Wertungsspiel wurde in Staig bei Ulm ausgetragen. Die jungen Flötistinnen vom Flötenchor mussten über die ganzen Sommerferien, Sonderproben auf sich nehmen. Da der Flötenchor mit der Standardbesetzung Böhmquerflöten in C nicht teilnehmen konnte, mussten die meisten Flötistinnen die typische Spielmannsflöte (Lochsystem) in Ces und Fes erlernen. Dazu wurden zwei neue Konzertstücke für Flötenbesetzung einstudiert. Der Spielmannszug nahm mit den Musikstücken "La Rejouissauce" aus Händels Feuerwerksmusik und mit dem Stück "The Entertainer" von Scott Joplin teil.

Der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr dankt dem Landratsamt Katastrophenschutz und der Stadt Neuenburg für die Bereitstellung von Mannschaftstransportfahrzeuge. Der Flötenchor reiste bereits am Samstag nach Staig, da die Wertungsspiele am Sonntag zu früher Stunde gestartet wurden. Die zusätzliche Mühe, das verzichten auf die Sommerpause haben sich gelohnt. Der Spielmannszug bekam eine "SEHR GUTE" Bewertung. Hätte der Spielmannszug einen weiteren Starter in seiner Klasse 3 gehabt, dann wären sie mit einem Landesmeistertitel zurückgekehrt. Somit fehlten dem Flötenchor 0,8 Punkte für den Titel. Aber die Musiker sind sich einig, dass sie im nächsten Jahr einen weiteren Versuch unternehmen werden, um 2010 an den Deutschen Meisterschaften teilnehmen zu können. Die Musikstücke wurden vom Kreisausbilder Martin Bertrandt und vom Dirigenten Klaus Blank einstudiert.

Hochzeit von Markus Riesterer und seiner Frau Pia
Der Kreisfeuerwehrverband Breisgau-Hochschwarzwald gratuliert seinem Vorsitzendem Markus Riesterer und seiner Frau Pia zur Hochzeit und wünscht für die gemeinsame Zunkunft nur das Beste!
Leistungsübungen am 5. Juli 2008 in Schluchsee

Anläßlich des 125 jährigen Jubiläums der FF Schluchsee richtete diese am vergangenen Samstag die Leistungsübungen für den Landkreis aus.
Insgesamt gingen 24 Mannschaften an den Start. Erfreulicherweise haben alle ihre Übungen erfolgreich durchgeführt und das Leistungsziel erreicht.






Bild: Judith Haag, DRK OV Staufen

Im einzelnen waren das:
Bronze
Breitnau, Freiburg-Hochdorf 1, Freiburg-Hochdorf 2, Hinterzarten, Kirchzarten, Lenzkirch 1, Lenzkirch2, Lenzkirch 3, Löffingen-Göschweiler, St. Peter, Schallstadt-Mengen, Staufen/Münstertal

Silber

Feldberg 1, Feldberg 2, Löffingen-Bachheim 1, Löffingen-Bachheim 2, Löffingen-Seppenhofen, Merdingen 1, Merdingen 2, Stegen 1, Stegen 2

Gold
Schluchsee 1, Schluchsee 2, Stegen-Eschbach

Der Kreisfeuerwehrverband gratuliert allen Teilnehmern zu ihrem Erfolg und wünscht weiterhin alles Gute für Übung, Einsatz und Wettkampf.
Ein herzliches Dankeschön geht an die FF Schluchsee für die Organisation sowie an die Schiedsrichter für ihr Engagement.

Pressemitteilung zum Brand Tübinmgen
Die Staatsanwaltschaft Tübingen hat am 29. Mai 2008 das Ermittlungsverfahren gegen Stadtbrandmeister Oser und zwei weitere Feuerwehrmänner wegen fahrlässiger Tötung erneut gemäß § 170 Absatz 2StPO eingestell.
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Landesfeuerwehrtag 2008
Die Vorbereitungen für den Landesfeuerwehrtag laufen auf vollen Touren. So auch bei uns! Unter dem Motto "Die Vielfalt der Feuerwehrmusik" findet am Samstag­abend des 21. Juni 2008 im Konzerthaus in Ravensburg das Serenadenkonzert mit Musikerinnen und Musikern aus allen Teilen Baden-Württembergs statt.
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Hauptgewinn abgeräumt!

Landesflorianstag in Kirchzarten


Die alle zwei Jahre stattfindende Floriansfeier des Landesfeuerwehrverbands ist in diesem Jahr am 03.-04. Mai 2008 in Kirchzarten.
Eine besondere Ehre ist es uns hierbei, den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischhofskonferenz Herrn Erzbischhof Dr. Robert Zollitsch begrüßen zu dürfen, der den Floriansgottesdienst in der St. Gallus-kirche in Kirchzarten zelebrieren wird.
Es war zunächst das Wasser, nicht das Feuer... Die Legende schildert den heutigen Florian als römischen Beamten, der Opfer der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian wurde. Im Jahre 304 soll Florian in Oberösterreich das Martyrium erlitten haben, weil er treu zum Glauben stand. Mit einem Mühlstein um den Hals stieß man ihn deshalb in den Fluss. In der Nähe seines späteren Grabes soll dann eine Quelle entsprungen sein...
Gerade das viele Wasser in Florians Lebensbeschreibung führte dazu, dass sich die Feuerwehren unter seinen Schutz gestellt haben. Schließlich ist für sie dieses Element bis heute das wichtigste Arbeitsmittel - und oft auch ihre Lebensversicherung.

Die Feuerwehr Kirchzarten feiert anlässlich dem Landesflorianstag folgende Jubiläen:
20 Jahre TEL Kirchzarten des Landkreises
30 Jahre Jugendfeuerwehr Kirchzarten
50 Jahre Spielmannszug Kirchzarten
60 Jahre Abteilung Burg
60 Jahre Abteilung Zarten
140 Jahre Abteilung Kirchzarten


Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes in Reutlingen

- Pressebericht (pdf)
- Tübingen Abschlussbericht (ppt)












Am 13. und 14.10.2006 fand in Reutlingen die Verbandsversammlung des Landesfeuerwehrverbandes Baden-Württemberg statt.
Teilnehmer aus dem Landkreis bei der Versammlung am Freitag und Samstag waren VV Markus Riesterer, stv.VV Klaus Ruf, stv.VV Gotthart Benitz, KBM Gerhard Lai, stv. KBM Max Eschenlohr, stv.KBM Helmut Kanzinger, KJFw Karl-Heinz Thoma und Fabian Stiefvater. Bei der Delegiertenversammlung am Samstag waren wir mit 11 Delegierten vertreten.
Das Seminarprogramm am Freitag wurde mit interessanten Vorträgen gestaltet und fand im Forum der Fa. Bosch in Reutlingen statt. Themen wie:
- die nachbetrachtung der Sicherheitsplanung zur Fussball-Weltmeisterschaft in Stuttgart und Nutzen für künftige Großveranstaltungen Branddirektor Dr. Karsten Homrighausen hat ein äußerst positives Resümee aus den vorbereitenden Planungen gezogen und wichtige Tipps für eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit der Polizei und anderen Organisationen gegeben

- im 2. Teil des Vormittags hat Landesbranddirektor Hermann Schröder den Abschlussbericht der Untersuchungskommission zum Feuerwehrunfall in Tübingen am 17.12.2005 vorgestellt und aus seiner Sicht wichtige Informationen für die Führungskräfte gegeben.
Der Vortrag wird als Download den Feuerwehren zur Ausbildung zur Verfügung gestellt ( Anhang zu diesem Bericht )

- die Nachmittagsveranstaltung begann mit einem Vortrag von Frau Dr. Anja Voss zum Thema „ Mädchen und Frauen in den Freiwilligen Feuerwehren“. Sie stellte uns die den DFV im Auftrag des Bundesministeriums für Familie ausgearbeitete Studie vor an die sich auch eine lebhafte Diskussion anschloss.

- im 2. Teil des Nachmittags vermittelte uns Christian Brauner, Risc-Manager der Züricher Rückversicherung und stv. Stadtbrandmeister von Freiburg einige sehr interessante Einblick in die Risikolandschaft der Zukunft aus Sicht der Feuerwehr

Am Abend schloss sich ein sehr schöner Kameradschaftsabend in der Wittum-Halle in Reutlingen Rommelsbach an zu dem die Oberbürgermeisterin Barbara Bosch geladen hatte und der von den Reutlinger Kameraden bestens organisiert war.

Am Samstag wurde zunächst der Teil Verbandsregularien abgearbeitet, Vorstand und Geschäftsführer von den Delegierten nach dem von Kamerad Ernst, Tübingen, vorgetragenen Kassenprüfungsbericht einstimmig entlastet und der Ort für den übernächsten Landesfeuerwehrtag, der regulär 2013 stattfindet ebenfalls einstimmig festgelegt. Es wird Stuttgart sein und da diese Veranstaltung im neuen Chrysler-Museum stattfinden soll ist diese frühe Festlegung für die Vorbereitung notwendig.

Vizepräsident Gerhard Lai erläuterte den Stand der Modernisierungsmaßnahmen im Gästehaus St. Florian.

Ein von Prof. Dr. Dr. h.c. Franz Effenberger interessant gehaltener Vortrag zum Thema: Wie gesund ist Wein ? brachte einmal eine ganz andere Betrachtungsweise, die eines international als Experten beachteten Chemikers zu diesem Thema zum Ausdruck.

Der repräsentative Teil der Verbandsversammlung fand dann am Nachmittag statt.
In seinem Bericht ging Präsident Dr. Frank Knödler auf einige derzeit anstehende wichtige Themen ein, betonte jedoch ausdrücklich, dass die Feuerwehren im Land derzeit keinerlei Anlass zu Klagen hätten, die finanzielle Lage mache auf der Seite des Landes bei den Zuwendungen eine positive Entwicklung, große Sorge habe er jedoch bei der finanziellen Situation vieler Gemeinden die nicht mehr in der Lage wären ihre 25 Jahre alten und noch älteren Feuerwehrfahrzeuge aufgrund der sehr angespannten Haushaltslage zu ersetzen. Er bat den anwesenden Innenminister zu überlegen, ob vor diesem Hintergrund einige Korrekturen bei den in der Z-FEU festgelegten Fördersätzen vorgenommen werden könnten.
Deutliche Worte fand er für die Überlegungen des Bundes, die Feuerwehren aus dem Zivilschutz herauszunehmen und damit keine Beschaffungen mehr vorzusehen. Es könne nicht sein, dass sich der Bund auf Kosten der Landkreise und der Kommunen finanziell entlaste und aus der Verantwortung für den Zivil-und Katastrophenschutz herauslöse. Die Feuerwehren sind und bleiben das Rückgrat und die wichtigste Organisation im Katastrophenschutz
Weitere Themen in seinem Bericht waren die digitale Alarmierung, die Jugendfeuerwehren, die anstehende Änderung des Feuerwehrgesetzes, die Integration von Mädchen und Frauen in die Feuerwehren, das Gästehaus St. Florian u.a.
Herr Innenminister Heribert Rech sprach das Grußwort der Landesregierung, auf die beiliegende Pressemitteilung des Innenministeriums wird verwiesen (Anhang)

Weitere Grußworte sprachen der Vizepräsident des DFV Hartmut Ziebs, er zeichnete den bisherigen Leiter der Feuerwehr Karlsruhe und jetzigen Chef der Hamburger Feuerwehr Ltd.BD Dipl.Ing. Klaus Maurer für seine bisherigen im Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg erworbenen großen Verdienste mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Silber aus, der Chef der Reutlinger Feuerwehr Harald Herrmann wurde von ihm mit dem Feuerwehr-Ehrenkreuz in Gold ausgezeichnet.

Beiden Kameraden auch von uns die herzlichsten Glückwünsche zu den verdiensten Auszeichnungen !

Ein weiteres Grußwort sprach Landesbranddirektor Anton Brandauer für die österreichischen Feuerwehren. Er bedankte sich für die gute und äußerst konstruktive Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg und zeichnete für die langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit Präsident Frank Knödler, Landesbranddirektor Hermann Schröder und Geschäftsführer Willi Dongus mit Ehrenzeichen der österreichischen Feuerwehren aus.

Auch diesen 3 Kameraden gilt der herzlichste Glückwunsch zu diesen verdienten Auszeichnungen !

Die Veranstaltungen in Reutlingen verliefen alle in einer sehr harmonischen Atmosphäre, geprägt von großer Kameradschaft und begleitet von einer hervorragenden Organisation.
Den Kameraden der Feuerwehr Reutlingen und dem Kreisfeuerwehrverband Reutlingen und der Stadt Reutlingen, besonders Frau Oberbürgermeisterin Barbara Bosch und Herrn Bürgermeister Rist gebührt hohe Anerkennung für die erwiesene Gastfreundschaft.



10 Jahre Partnerschaft mit dem Landkreis Sisak in Kroatien
 
Seit 10 Jahren bestehen zwischen den Feuerwehren des Landkreises und den Feuerwehren im kroatischen Landkreis Sisak-Moslavina enge partnerschaftliche und freundschaftliche Verbindungen.
Begonnen hat diese Partnerschaft im Oktober 1996 beim Landesjugendfeuer-wehrtag in Breisach am Rhein. Die dort auf Einladung der Landesjugend-feuerwehr als Gäste anwesenden Kameraden aus Kroatien schilderten uns den katastrophalen Zustand beim Brandschutz wie er durch den Heimatkrieg im ehemaligen Jugoslavien entstanden ist.
Gerätehäuser und Fahrzeuge waren im kroatischen Gebiet weitgehend zerstört oder ausgeplündert, feuerwehrtechnische Ausstattung kaum noch vorhanden, viele Feuerwehrkameraden im Krieg bei Einsätzen getötet.
Mit der Unterstützung vieler Gemeinden aus unserem Landkreis und anderer Gemeinden in Baden-Württemberg konnten wir in den vergangenen 10 Jahren insbesondere einige kleinere Gemeinden, die aus finanziellen Gründen keine Chance zum Wiederaufbau des Brandschutzes gehabt hätten, mit unserer Hilfe unterstützen.
Bisher konnten wir in den Landkreis Sisak 35 Fahrzeuge sowie andere technische Ausstattung bringen, 13 weitere Fahrzeuge wurden anderen Standorten in Kroatien zur Verfügung gestellt.
Für unsere kroatischen Kameraden waren diese vergangenen 10 Jahre der freundschaftlichen Beziehungen ein Anlass, sich bei einem kleinen Fest für diese Partnerschaft zu bedanken. Mit einer Delegation von 36 Teilnehmern die aus Gemeinden und Feuerwehren kamen die sich bisher besonders stark für diese freundschaftlichen Beziehungen eingesetzt haben, dem stellvertr. Vorsitzenden des KFV Klaus Ruf, Herrn Bgm. a.D. Alfred Vonarb, Breisach und KBM Gerhard Lai sowie dem stv.KBM Helmut Kanzinger wurde am Donnerstag, den 5.10.2006 frühmorgens die Reise zum 994 km entfernten Sisak angetreten. Die Fahrt führte uns über München und Salzburg, durch das Ennstal, das mit St. Florian eine besondere Beziehung zu den Feuerwehren hat, vorbei an Graz, durch Maribor in Slowenien nach Zagreb.
Die Stadt Sisak liegt ca. 60 km südöstlich von Zagreb, das Ziel unserer Reise war Topusko, ein Thermalkurort im Süden des Landkreises, das wir gegen 19.30 Uhr erreichten.
Nach dem Zimmerbezug waren wir zu einem Abendessen im Hotel eingeladen und ließen den langen Reisetag dort gemütlich ausklingen.
Am Freitag stand eine Stadtführung in Zagreb auf dem Programm, hervorragend geführt von Dora Fila konnten wir viel über die Stadt, die Geschichte und über die Leute und ihre Lebensgewohnheiten lernen. Die Führung brachte uns u.a. auch zum kroatischen Parlament, dem Sabor, der St. Markuskirche auf den Marktplatz und in die Kathedrale. Während der Führung bot sich auch die Gelegenheit Ivana Tusek von der Deutschen Botschaft in Zagreb zu treffen mit der wir seit langem gute Kontakte pflegen.
Von Zagreb führte uns das Programm direkt zum „Kastanienfest“ nach Kostajnica am Fluss Una direkt an der bosnischen Grenze. Nach der Begrüßung mit Musik und durch Bürgermeister Tomislav Paunovic genossen wir einen stimmungsvollen Abend in Kostajmica, danach fuhren zurück zum Hotel in Topusko.
Am Samstag sollten wir den Landkreis Sisak auch von seiner Seite als Weinanbaugebiet kennenlernen. Zur ersten Weinprobe hatte uns der Bürgermeister von Glina, Marko Sremic, in seiner „Rebhütte“ eingeladen, von dort fuhren wir nach Sisak um eine kurze Videopräsentation und die Ausstellung im Stadtmuseum zu besichtigen. Nach einem kurzen Besuch bei der BF Sisak, bei der wir den alten Rüstwagen von Müllheim und die Drehleiter von Breisach besichtigen konnten ging die Fahrt weiter nach Popovaca, dort empfangen von Marco Miklauzic in seinem Weingut haben wir mit einer Weinprobe und einem zünftigen Vesper einiges über den Wein der Moslavina erfahren. Die dritte Weinprobe des Tages führte uns zur Familie Trdenic wo wir auch gut bewirtet wurden.
Der Hauptteil unserer Reise fand am Abend im Hotel statt, das Festbankett aus Anlass des 10-jährigen Bestehens, die Landrätin Marina Lovric ( dort Zupanica genannt ), ihr Stellvertreter Rajko Mladenovic, der Präsident des kroatischen Feuerwehrverbandes Dr. Marijan Minaric und der Chef der operativen Einsatzkräfte Zelko Popovic, der Sekretär des kroatischen Feuerwehrverbandes, unsere Freund Mario Starcevic und natürlich unser großer Freund Mijo Brlecic haben uns alle herzlich begrüßt. In einem Rückblick hat Mijo nocheinmal die wichtigsten Stationen der vergangen 10-jährigen Partnerschaft aufgezeigt und sich bei uns allen für seine Hilfe bedankt. Jeder Teilnehmer erhielt eine persönliche Dankurkunde des Feuerwehrverbandes von Sisak-Moslavina.
Für den Landkreis sprach Bgm. a.D. Alfred Vonarb, der auch der Vertreter des Landrates im Kreistag ist ein Grußwort und hob die Bedeutung dieser freundschaftlichen Verbindung besonders hervor. Als Gastgeschenk überreichte er der Zupanica … ein Original Ortsschild mit den Namen der Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald und Sisak sowie der Entfernungsangabe 994 km.
Die Zupanica bedankte sich und freute sich sehr über dieses originelle Geschenk, in ihrer Rede brachte sie die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich aus dieser Partnerschaft der Feuerwehren vielleicht auch eine politische Partnerschaft zwischen den Landkreisen entwickelt.
KBM Gerhard Lai dankte den kroatischen Kameraden für die in diesen 10 Jahren immer wieder erwiesene große Gastfreundschaft, er sieht sich nur als ein kleines Rad im Getriebe dieser von den Gemeinden und den Feuerwehren des Landkreises getragenen Hilfsaktionen. Er freut sich besonders, dass aus den Hilfsaktionen für Feuerwehren inzwischen eine große Kameradschaft und Freundschaft entstanden ist.
Als Erinnerungsgeschenk wurde an den Feuerwehrverband Sisak-Moslavina von Gerhard Lai und Klaus Ruf eine Holztafel mit einem geschnitzten Kreiswappen und dem Feuerwehr-Ehrenbeil mit Widmung überreicht. Den kroatischen Ehrengästen konnten sie als Gruß aus dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald je eine 1,5 Liter Flasche Glottertäler Rotwein überreichen, die Flaschen waren mit speziell zu diesem Anlass gedruckten Etiketten versehen.
Von den Feuerwehrkameraden die vor 10 Jahren den 1. Hilfstransport nach Kroatien gebracht haben waren 4 an diesem Festakt dabei;
von der FF Mengen: Thomas Stöhr und Helmut Schäfer, von der FF Wildtal: Reinhard Vögele, von der FF Bötzingen: Manfred Lay, Ihnen dankte Gerhard Lai an dieser Stelle ganz besonders.
Für seine Verdienste um die kroatischen Feuerwehren wurde KBM Gerhard Lai zum Ehrenmitglied des kroatischen Feuerwehrverbandes ernannt.
Der Präsident des kroatischen Feuerwehrverbandes freute sich auf diese gewachsene Freundschaft und wünschte sich, dass auch in der Zukunft diese Partnerschaft durch die jungen Feuerwehrkameraden beider Länder weitergeführt wird.
Der Festabend wurde mit einem gemeinsamen Abendessen im Hotel Toplice beendet.
Am anderen Tag, Sonntag den 8.10.2006, trat man die Heimreise an. Die Fahrt führte über Karlovac und Ljubljana durch die Karawanken nach Villach und von dort über Katschberg, Tauern, Salzburg und München wieder zurück in die Heimat.
Wir alle haben wunderschöne Tage in Kroatien erlebt, alles passte auch gut und harmonisch zusammen, der Teamgeist und die gute Kameradschaft in der Reisegruppe, die Gastfreundschaft in Kroatien, das gelungene Programm mit vielen eindrucksvollen Erlebnissen und nicht zuletzt an allen Tagen ein herrliches Wetter.


Grundsteinlegung für St. Florian


Am Freitag 26. Mai 2006 fand nach der witterungsbedingt viel zu langen Winterpause nun endlich die Grundsteinlegung für die Modernisierung von St. Florian am Titisee, Gemarkung Hinterzarten statt.
Der Tag begann für die Feuerwehren des Landes mit der Vergabe der Patenzimmer, die Wunsch-Zuteilung erfolgte in der Reihenfolge der bisher beim Landesfeuerwehrverband eingegangen Zusagen für die Übernahme von Zimmer-patenschaften. Der Kreisfeuerwehrverband hat die Patenschaft für eines von 10 Familienzimmern übernommen, wir standen auf der Anmeldeliste auf Platz 5, die Lage dieses Familienzimmers, das wir uns im künftigen neuen Haus A ausgesucht haben ist auf einem der folgenden Fotos gut zu erkennen.
Am Nachmittag fand um 14.00 Uhr zuerst der Festakt zum 50-jährigen Bestehen von St. Florian statt. Unter den zahlreichen Ehrengästen konnte der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Dr. Frank Knödler besonders unseren Innenminister Heribert Rech, Herrn Landrat Jochen Glaeser, in Vertretung von Bürgermeister Hansjörg Eckert seinen Stellvertreter Eugen Winterhalter, den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der SV-Versicherung Herrn Siegfried Herber, den Ehrenpräsidenten Rolf Englerth und Landesbranddirektor Hermann Schroeder Willkommen heißen.
Er dankte allen, die sich in diesen 50 Jahren für St. Florian besonders engagiert haben und hob dabei neben den Gründungsvätern ganz besonders das frühere Heimleiterehepaar Marlene und Gerhard Ruthner und die heutige Leitung des Hauses, das Ehepaar Beate und Otto-Peter Bengel, sowie den seit 25 Jahren für St.Florian aktiven Geschäftsführer Willi Dongus hervor.
Danach folgte die Grundsteinlegung im Bereich des neuen Hauses D, Innenminister, Landrat, die Gemeinde Hinterzarten und einige andere Ehrengäste legten Dokumente, Münzen, Literatur und andere in ferner Zukunft vielleicht einmal bedeutsame Utensilien in den Grundstein, dieser soll im neuen Haus D einmal so eingebaut werden, dass sein Inhalt für jeden Interessierten sichtbar sein wird.
Die Baumassnahme wurde durch eine von Innenminister Heribert Rech ausgelöste (kleine) Sprengung offiziell begonnen.

Weitere ausführliche Informationen zur Geschichte und der Entwicklung von St. Florian kann man der aktuellen Brandhilfe, Ausgabe Mai 2006, entnehmen.

50 Jahre Sankt Florian IM Rech.pdf
50 Jahre Gästehaus Sankt Florian.pdf
Grundsteinlegung zur Modernisierung.pdf

Bilder

Rauchmelder


In Deutschland brennt es jährlich über 200.000 Mal. Allein in Baden-Württem-berg rücken die Feuerwehren jedes Jahr 21.000 Mal zu Bränden aus. Über 600 Menschen kommen in Deutschland jährlich bei Bränden ums Leben. Mehr als 6.000 Menschen werden - oftmals lebensgefährlich - verletzt.

Ein Großteil der Brände mit verletzten und toten Menschen wütet in Wohn-gebäuden. Besonders gefährdet sind Sie während des Schlafes. Der giftige Rauch und das tödliche Kohlenmonoxid „wecken“ Sie nicht, sondern führen rasch zur Bewusstlosigkeit. Zu den meisten Brandtoten kommt es nachts zwischen 23 und 7 Uhr durch Brände im Privatbereich.

Dabei ist es so einfach, rechtzeitig „geweckt“ zu werden. Rauchmelder erkennen einen entstehenden Brand schnell und schlagen laut Alarm. Sie werden damit frühzeitig vor den drohenden Gefahren eines Brandes gewarnt. Sie bekommen so den Zeitvorsprung, den Sie für die lebensrettenden Maßnahmen brauchen.